Masseria Cimadomo

Masseria Cimadomo

UNSERE GESCHICHTE

Seit 1797

Von einem kargen Land zu einem kultivierten Traum

Die Masseria Cimadomo, historisch bekannt als Masseria San Magno, hat ihre Wurzeln im 17. Jahrhundert, als unsere Familie bereits in den hohen und steinigen Landstrichen der Murgia präsent war. Jahrhunderte lang galt dieses Gebiet als unfruchtbar, geprägt von Felsen, Wind und Wasserknappheit. Es war die Kirche, die damals große Flächen des Hochlands besaß, die unserer Familie ein Gut von 1.200 Hektar anvertraute: kein Geschenk, sondern eine Verantwortung. Durch Arbeit und Hingabe begann dieses raue Land langsam, sich zu verwandeln und gab seine Früchte zurück — zuerst Holz, Wolle und Canestrato als Produkte der weidenden Schafe, dann Getreide, Hülsenfrüchte und Weintrauben als Produkte des später kultivierten Landes.

Eine Masseria San Magno existierte bereits 1753, aber das heutige Gebäude entstand 1797, wie die Inschrift auf dem Stein bezeugt. Im Mittelpunkt stand das Wasser: große Dächer und Zisternen wurden entworfen, um es zu sammeln und zu speichern, was das Leben und Arbeiten auf dem Hochland ermöglichte. Unter diesen gleichen Dächern fanden bis zu fünfzig Ochsen Schutz, eine unverzichtbare Arbeitskraft, um das karge und steinige Land fruchtbar zu machen.

Der Stein, zunächst ein Hindernis und dann eine Ressource, formte die Landschaft und die Architektur: von den Trockenmauern, die noch immer die Landschaft zeichnen, bis zu den Mauern, Gewölben und Strukturen der masseria, die aus dem vor Ort abgebauten Stein gebaut wurden. Ein solides Gebäude, das auch zum Schutz in einem Gebiet gedacht war, das lange Zeit von Banditentum geprägt war.

Mit dem Ende des Feudalsystems um 1830 konnte die Familie Cimadomo die masseria und das seit Generationen bewirtschaftete Land zurückgewinnen. Seitdem lebt die Masseria Cimadomo weiter als ein ununterbrochener Faden durch die Zeit: ein Ort, an dem Stein, Wasser und Arbeit bis heute eine Geschichte von Kontinuität, Hingabe und Zugehörigkeit erzählen.